Lumen hat geschrieben:Ich bin ehrlich, laie, vollbreit: sieht schon Scheisse aus, für Christentum.
Ist schon klar, Lumen, Du bist im Besitz der einzigen Wahrheit, vermutlich im Namen des Pluralismus.

Lumen hat geschrieben:Ich bin ehrlich, laie, vollbreit: sieht schon Scheisse aus, für Christentum.
Lumen hat geschrieben:War dann erst genügend Chaos geschaffen konnte jene systematische himmlische Überwachungsdiktatur mit Denkzwang, Wissensvernichtung und satanischen Verschwörungstheorien die Europäer in einem eisernen Griff behalten.
Lumen hat geschrieben:Der totalitäre Terror wurde soweit getrieben, bis dass die extrem mächtige katholische Kirche durch Luther und die Reformation gespalten werden konnte. Das geht halt nicht mal eben so mit Zettel an Kirchen nageln. Da muss man seine Subjekte schon soweit gepresst haben.
Lumen hat geschrieben:Die Geschichte der Menschenrechte hat einen sehr geringen christlichen Anteil,
ujmp hat geschrieben:Die Nazis haben quasi-religiöse Gefühle angesprochen und die Menschen, die ihren messianischen Botschaften glaubten, waren einfach sehr dumm. Was den Menschen beigebracht werden sollte, ist eine kritische Haltung gegenüber allem, vorallem gegenüber den eignenen Überzeugungen.
Eben, sag ich doch. Bevor die Revolution die Arbeiterklasse vorantrieb, lehrte der Klerus Lesen und Schreiben, Kräuterkunde und Bierbrauen. Dass das erst einmal nicht selbstlos geschah, ist etwas anderes. Aber wer sich einmal zu helfen weiß, ist auch nicht mehr zu bremsen, die Folgen der Allgemeinbildung seiner Schüler hat der Klerus vielleicht unterschätzt.Lumen hat geschrieben:"Im Mittelalter und zu Beginn der frühen Neuzeit war der Anteil der Lese- und Schreibkundigen gering und konzentrierte sich in den Städten sowie an den Höfen und im Klerus. Impulse zur Ausbreitung der Bildung entstanden unter anderem unter Einfluss der französischen Revolution seit dem letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts".[/i]
Woher weißt du das alles?Lumen hat geschrieben:...sondern eben einfache, ganz normale Christen die durch sehr spezifische Glaubensinhalte und genügend Not irgendwie dazu gebracht wurden, ihre Mitmenschen auf beispiellos grauenhafte Weise zu mißhandeln und zu töten. Aus diesem Grund funktioniert das einfache Deutungsmuster "böse Befehlsgeber, demütige Befehlsempfänger" (oder böse Kirche, gute Gläubige etc.) hier nicht und man muss schon große Umwege und Hilfskonstruktionen aufbauen um in diesem Umgang mit Mitmenschen etwas anderes zu sehen, als genuin christliche Glaubensinhalte. Alles, von perfiden Tötungs- und Folterungsmaschinen, bis zum Beibringen der Höllenqualen lässt sich vernünftig und schlüssig auf religiöse Glaubensinhalte zurückführen, die zu der damaligen Zeit gängig waren.
laie hat geschrieben:Lumen hat geschrieben:Die Geschichte der Menschenrechte hat einen sehr geringen christlichen Anteil,
Du redest einfach nur so oder? Zeige mir einen Passus in der UN Charta, die direkt auf Kyros oder die römische, vorchristliche Kaiserzeit zurückgeführt werden können. Natürlich scheint es im Perserreich und im Römerreich Toleranz gegeben zu haben ("Pax Augusta"), aber im Römerreich galt dies nur für Menschen mit römischen Bürgerrecht. Und das hatten nie alle.
Nein. Wir brauchen uns gar keinen abzubrechen. Der Einfluss christlich-theologischen Gedankenguts auf die Formulierung der Menschenrechte und auf das Völkerrecht ist nicht "sehr gering", sondern sogar überaus gewaltig.
Gunnar Heinsohn hat geschrieben:„Aller Erfolge zum Trotz handeln die Söhne aus der Estremadura hoch suizidal oder eben tollkühn und todesmutig. Nebenher reicht es ja auch noch für ein paar verlustreiche Gemetzel mit rivalisierenden Spaniern: der Kuba-Gouverneur Velazquez gegen Cortes und Almagro – von der Herkunft ein Findelkind – gegen Pizzaro. Der aber hat gleich drei Brüder dabei, die ihm Suzco sichern. Hier handeln Katholiken und keineswegs Mohammed Attas. Vor jedem Angriff beugen sie Haupt und Knie, um kollektiv vom Herrn den Sieg zu erflehen. In Analogie zum Begriffspaar Muslime und Islamisten wären diese Spanier keine Christen, sondern Christianisten gewesen, denn der Gott Kastilien „liebte Tote mehr als Ungläubige“ (Rowdon 1974, 134). Wie gegen die damaligen Spanier mit Bibelversen von der Liebe und der Lebensheiligkeit nichts auszurichten ist, so erweisen sich heute vergleichbare Koransuren als wirkungslos. Da sie sich – jenseits von Israel und Kaschmir – Eroberungen noch nicht vorstellen können, bleiben die Islamisten einstweilen allerdings negative Conquistadoren, die sich nur Strafen und Zerstörungen zutrauen.
Bevor Religionen also für eine zusätzliche Gewaltbereitschaft sorgen können, müssen diejenigen, die für eine Sache tötungs- oder todeswillig gemacht werden sollen, erst einmal vorhanden und dann ohne attraktive Alternative sein. Gleichwohl ist nicht auszuschließen, dass doch ein Fünkchen Eigenkraft in der jüdischen Ethik steckt. Denn mitten im Morden gibt es Verdammungen von Spaniern durch andere Spanier, die dabei nichts weniger als das Völkerrecht auf den Weg bringen: „Was das Naturgesetz betrifft, weise ich darauf hin, dass es dem Menschen [...] verkündet ist [...] durch das Gesetz des Dekalogs, das auf den mosaischen Tafeln geschrieben war. Eigenart des Völkerrechts [...] ist die Tatsache, dass das Menschengeschlecht, wie sehr es auch in verschiedene Völker und Reiche geteilt ist, doch immer eine gewisse Einheit bildet, und zwar nicht nur eine biologische Einheit, sondern auch die Einheit einer gleichsam politischen, durch das Sittengesetz geforderten Gemeinschaft. Das geht aus dem natürlichen Gebot der gegenseitigen Liebe und Hilfsbereitschaft hervor, die sich auf alle, auch die Fremden erstrecken soll, welcher Nation sie auch angehören mögen [3.Mose19: 18/33]“ (Suarez 1965 [1612], 29/67).
Ob einem Stammeshäuptling, einem Assyrerkönig, einem römischen Konsul, einem osmanischen Sultan oder einem peruanischen Inka mitten im siegreichen Austilgen einmal aus den eigenen Reihen zuregrufen worden ist, dass er ein Verbrechen gegen das „Gesetz Gottes“ begehe? Wir wissen es nicht. Mitten in den Großtötungen der Spanier aber gibt es eine solche Stimme. Sie gehörte Antonio Montesino (1485 -1528 ). Vor den Siedlern, die ihn verfluchen, und selbst vor dem Vizekönig Diego Colon (Sohn des Kolombus) predigt der Dominikaner am 21. Dezember 1511 in Santo Domingo/Hispaniola: „Allesamt befindet ihr euch im Stande der Todsünde. [...] Wieso haltet ihr sie solchermaßen unterdrückt und ermüdet, ohne ihnen zu essen zu geben und ihnen ihre Krankheiten zu heilen, die sie sich bei den von euch auferlegten übermäßigen Arbeiten zuziehen, wenn sie euch nicht sterben, oder, besser gesagt, ihr sie nicht umbringt, weil ihr sie Tag für Tag Gold schürfen und ausbeuten lasst? [...] Haben die denn keine vernunftbegabten Seelen? Habt ihr denn nicht die Pflicht, sie zu lieben wie euch selbst [3.Mose 19: 18/34]? (Gutiérrez 1990, 33).“
( G.Heinsohn, Söhne und Weltmacht, Orell-Füssli, 2003, S.99f)
Lumen hat geschrieben: Zum einen haben wir weiter früher in der Diskussionen die biologischen Anlagen der Menschen (und seiner nächsten Verwandten) vorgebracht, die ganz gut zeigen, dass bereits kleine Kinder reziprok altruistische Verhaltensweisen zeigen.
Lumen hat geschrieben: Aber genau das illustriert meinen Punkt ganz gut, denn es waren keine fiesen Herrscher, die von oben herab nur falsche Dinge gepredigt haben, sondern eben einfache, ganz normale Christen die durch sehr spezifische Glaubensinhalte und genügend Not irgendwie dazu gebracht wurden, ihre Mitmenschen auf beispiellos grauenhafte Weise zu mißhandeln und zu töten.
Ken Wilber hat geschrieben: „‘Human sacrifice was practiced by the Aztecs of Mexico, the Mayas of Yucatan, the Incas of Peru, the Tupinambas and Caytes of Brazil, the natives of Guyana, and the Pawnee and Huron tribes oft North America. In societies that had developed urban setlements, such as those of the Aztecs and Mayas, victims were usually taken to a cenctral temple and lain across an altar where priests would cut out their hearts and offer them to the gods. In the less technologically developed societies of Guayana and Brazil, victims would either be battered to death in the open and then dismembered, or tied up and burned to death over a fire ... . The sacrifice was often accompained by cannibalism. In Tenochtitlan (the Aztec capital), the remains of sacrificed victims were taken from the temples and distributed among the populace, who would cook the flesh in a stew. In Guyana and Brazil, limbs of victims were skewered and roastet over a spit before being consumed. The Caytes of the Brazilian coast ate the crew of every wrecked Portuguese vessel they found. The American anthropologist Harry Turney-High writes: ‚A one meal they ate the first bishop of Bahia, two Canons, the Procurator of the Royal Portuguese Treasury, two pregnant women and several children.‘“
...
(Ken Wilber,Boomeritis, Shambhala 2003, S.259)
Ken Wilber hat geschrieben:„Well, the goings-on in paradise were nothing of not exciting. The Aztec empire was what one historian described as ‚a murderously cruel and authoritarian imperial power.‘ Extending across modern central Mexico from coast to coast, it was an empire of warfare and tribute. The sacrificial killings took place on a seasonal basis – four times a year – as well as on special occasions. For approximately half the year the warriors from Tenochtitlan attacked surrounding areas in order to capture sacrificial victims: warriors of other tribes were preferred, since they were more valuable and ths more pleasing to the gods (one cultural-studies historicist marveled at the pluralistic kindness of the Aztec warriors: all this figthing and yet they were very careful not to kill other warriors in battle ...); but slaves, women, and children were also frequently used. Although some estimates put the number of anual human sacrifices at over 100.000, more reliable estimates are in the several thousands.“
„The sacrifices were especially made for Tezcatlipoca, god of earth, and Huitzilopotchtli, tribal deity of the Mexica and god of sun and war. ‚The killings‘, reports Clendinnen, ‚were also explicitly about the dominance of the Mexica and of their tutelary deity: public displays to overawe the watcher, Mexica or stranger, in a state of theatre of power at which the rulers of other and lesser cities, allies and enemies alike, were routinely present.‘
„The executions were usually performed atop the magnificent pyramids built especially for this occasion. ‚The victim walked or was dragged up the temple steps to the platform, was spread-eagled alive across the large killing stone, and was held down by five priests. Four who hold the limbs and one the head. The angle of the plane of the stone meant that the victim‘s chest cavity was arched and elevated. The executioner priest then plunged a knife of flint under the exposed ribs and sawed through the arteries of the heart, which was pulled out and held high as an offering to three gods. ....“
(ebd. S.259f)
Ken Wilber hat geschrieben:„Those were common, seasonal sacrifices. What particulary distinguished the Mexica, however, were their great ceremonial slayings (marking the installation of a new ruler, the completion of a new pyramid, or a great war victory). When, in 1487, the Huaxtec launched an unsuccessful revolt, the Mexica gathered up prisoners that numbered somewhat between 20.000 and 80.000 and ritually sacrificed all of them in a four-day period. They were herded into Tenochtitlan; Clendinnen describes ‚the men linked by chords through the warrior perforations in their septums, the maidens and littel boys still too young to have their noses pierced, secured by yokes around their necks, all wailing a pitfil lament.‘ Up the pyramids the were marched: ‚four patient lines stretching the full length of the processional ways and marchaled along the causeways, slowly moving towards the pyramid.'“
(ebd. S.262)
Lumen hat geschrieben: Alles, von perfiden Tötungs- und Folterungsmaschinen, bis zum Beibringen der Höllenqualen lässt sich vernünftig und schlüssig auf religiöse Glaubensinhalte zurückführen, die zu der damaligen Zeit gängig waren.
laie hat geschrieben:ujmp hat geschrieben:Die Nazis haben quasi-religiöse Gefühle angesprochen und die Menschen, die ihren messianischen Botschaften glaubten, waren einfach sehr dumm. Was den Menschen beigebracht werden sollte, ist eine kritische Haltung gegenüber allem, vorallem gegenüber den eignenen Überzeugungen.
Siehst du, genau um das Mißtrauen der eigenen Überzeugung geht es in der Religion. Wir können auch Demut dazu sagen. Denn um in der Nazizeit zu bleiben: hatten dort nicht zuviele keinen Zweifel? War nicht überwältigt von dem "Himmel hier auf Erden", den die eigene "Rasse" geschaffen hatte, kein Gott? Wir reden uns immer leicht, wenn wir sagen, "ja gut, die waren einfach sehr dumm." Sind wir es nicht mehr? Können wir uns da sicher sein?
fritz-ferdinand hat geschrieben:Kann irgendetwas, was ich vor meinem Tod tue, eine negative Konsequenz für mich nach dem Zeitpunkt meines Todes haben?
Lumen hat geschrieben: Und bei genauem Hinsehen ist der Versuch, das Christentum als das kleinere Übel darzustellen eine deutlich andere Position, als zu behaupten alle (guten) Werte der heutigen Zeit seien aus dem Christentum erwachsen, hätten alles durchtränkt und es gäbe da eine zweitausendjährige Kontinuität des Guten, die nur durch böse Nazi-Schergen und andere Anti-Christen durchbrochen wurde. Bei Christen müssen immer alle andere alles lückenlos darstellen, während sie einfach selbstgefällig annehmen, dass es einen Schöpfergott gibt, der Universen baut, Menschen kreiert und dann gute Werte stiftet. Anstatt mal langsam umzudenken und selber Behauptungen schlüssig zu belegen--und schlüssig vor allem auf vorgetragene Gegenargumente (gute Werte und Vorsatz vs. recht fieses Mittelalter; Kontinuität der Werte bis in die modernen Menschenrechte vs. Nazi-Zeit und Diktatorunterstürzung; usw.).
Vollbreit hat geschrieben:Da wird aus den Nazis und den Kommunisten noch schnell eine „quasireligiöse“ Vereinigung gemacht, damit man das Wort religiös, was hier nun wirklich nicht passt, noch reinpressen kann, ohne rot zu werden. Und dann erzählt ihr was von „Tatsachen“. Naja.
Vollbreit hat geschrieben:Überall hatten Christen dann ihre schlimmen Finger drin, aber geprägt haben sie natürlich in Europa gar nichts. Der Widerspruch könnte auffallen
ujmp hat geschrieben:ch hab in diesem Forum an anderen Stellen schonn mhermals gezeigt, dass gerade Religiöse diese Demut eben nicht haben. Denn die Religion hat auf alles eine Antwort, ein "Wir wissen es nicht" ist ihr völlig fremd.
ujmp hat geschrieben:Wahrhaft Religiöse verstehen diesen Unterschied nicht, ihnen fehlt der Zwang, eine Deckung zwischen ihrer Gedankenwelt und der Realität herzustellen. Es genügt ihnen, dass sich ihre eigenen Gedanken decken. Nur so schaffen sie es lebenslang in sich Klöstern mit sich selbt zu beschäftigen.
Was mir an der These von der religiösen Durchdrungenheit nicht passt, ist, dass ich das Gefühl habe, dass mir mit einem rhetorischen Kniff eine christliche Überzeugung untergeschoben werden soll, die mir angeblich nur nicht bewusst ist und dass ich keine Chance habe, mich aus einem alles überspannenden christlichen Diskurs zu lösen. Das impliziert nämlich, dass manche hier eine objektivere Position einnehmen können als ich, was jeder Diskurstheorie von Habermas bis Focault und jeder Wissenschaftstheorie von Popper bis Adorno widerspricht.
Nanna hat geschrieben: Auch die von den Jakobinern eingeführte politische Ideologie, deren konkrete Ausformungen trotz unterschiedlichster utopischer Inhalte strukturell in vielen Kontexten ähnlich aufgebaut sind (in ihren Begründungs- und Folgerungsmechanismen gleichen sich die Totalitarismen alle sehr, nur der Inhalt und v.a. der Kern des Partikularismus (Religion, Ethnie, Nation, Klasse, etc.) sind austauschbar), übernimmt eine ganze Reihe religiöser Konzepte. Wichtigster Unterschied zwischen Religion und Ideologie ist, dass in der Ideologie propagiert wird, dass durch kollektive Anstrengung das Heil im Diesseits erreichbar sei, wohingegen die Religion das Diesseits als defizitären Ort begreift und dem Individuum Hilfe anbieten will, das Heil im Jenseits zu finden.
Nanna hat geschrieben:Deshalb ist Ideologie auch nicht einfach eine Sonderform von Religion, sondern etwas anderes, nimmt aber religiöse Elemente, z.B. die Heilserwartung, in sich auf. Es bricht auch noch lange keinem ein Zacken aus der Krone, nur weil das so (plausibel) ist.
Nanna hat geschrieben:Das Erbe verwäscht und irgendwann ist es so weit verdünnt, dass es nicht mehr korrekt ist, das Label Christentum draufzupappen.
Nanna hat geschrieben:Was mir an der These von der religiösen Durchdrungenheit nicht passt, ist, dass ich das Gefühl habe, dass mir mit einem rhetorischen Kniff eine christliche Überzeugung untergeschoben werden soll, die mir angeblich nur nicht bewusst ist und dass ich keine Chance habe, mich aus einem alles überspannenden christlichen Diskurs zu lösen.
Nanna hat geschrieben:Das impliziert nämlich, dass manche hier eine objektivere Position einnehmen können als ich, was jeder Diskurstheorie von Habermas bis Focault und jeder Wissenschaftstheorie von Popper bis Adorno widerspricht.
Nanna hat geschrieben:In dem Zusammenhang möchte ich aber auch meine Mitbrights hier bitten, nicht Diskussionsteilnehmer ob ihrer religiösen Überzeugungen oder Sympathien für unqualifiziert zu erklären. Wer das erste ad-hominem-Argument aus der Tasche zieht ("den ersten Stein wirft" in einer bekannten religiösen Allegorie) ist auch dafür verantwortlich, dass der rationale Diskurs (der gegenseitige Anerkennung der Diskussionspartner voraussetzt) nicht mehr stattfinden kann.
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