Lumen hat geschrieben:Wo geschwurbelt wird, fällt Häme. Ich finde ja den Auspruch: "Fräulein, ihre Sexualmoral lässt aber zu wünschen übrig" auch ziemlich Klasse, das hat schon wieder fast Gesicht. Und dann auch noch eine Vegetarierin, das geht natürlich garnicht.
Ja stimmt, Naturalisten und Antitheisten haben keine Sexualmoral, die haben nur Monotheisten. Deswegen darf man auch nicht die Sexualmoral von jemandem kritisieren.
Lumen hat geschrieben:Nagut, etwas ernsthafter: Was du mit Raum und Füllung anscheinend beschreibst, fällt unter dem Begriff "Konsistenz".
Nein das ist lediglich ein anderes Erklärungsmodell. Nur weil das das Modell für dich ist, bedeutet das nicht, dass es allgemeingültig ist. Du schließt von deiner Meinung auf eine allgemeine Meinung.
Lumen hat geschrieben: Jedes erdachte oder quasi-erdachte Modell (also auch deine Ansichten zu Moral, die Magietheorie in Harry Potter usw.) muss in sich konsistenz sein, sonst ist das Modell an sich dysfunktional.
Das muss es nicht zwingend. Schau dir die total inkonsistente Bibel an. Es gibt genug Menschen, die sich nicht darum kümmern ob etwas logisch zusammenpasst, sondern die einfach glauben.
Lumen hat geschrieben:Wir kommen nicht damit klar, wenn Regeln sich gegenseitig widersprechen, weil unsere Denkwerkzeuge in der natürlichen Umwelt über jahrtausende entwickelt wurden.
Glaub mir, ein monotheist den Jahrelang eine Dummheit eingetrichtert wurde, ignoriert einfach die offensichtlichen Widersprüche und es gibt nur eine weitere Fadenscheinige Erklärung. Das lässt sich emotional erklären. Irrationale Emotionen kitten das einfach. Und das gilt nicht nur für Religionen.
Lumen hat geschrieben: Was da in Wald und Steppe so passierte unterlag immer denselben Naturgesetzen, die sich zumindest im hohen Gras und im Busch derartig konsistent verhielten, dass wir nie auf die Idee kommen konnten, dass es nicht gesetzmäßig abläuft.
So ein Blödsinn. Als wir noch in Wald und steppe rumgelaufen sind, da wusste man noch nicht einmal dass es Naturgesetze gibt. Du hast überhaupt kein Zeitgefühl, wie die Menschen früher und heute gedacht haben. Im Mittelalter und davor glaubte man, das Götter für alles verantwortlich waren.
Lumen hat geschrieben: Das Überleben hing in der Gruppe dann davon ab, nicht nur die Welt-Bedingungen zu internalisieren, sondern auch andere Akteure (Gruppenmitglieder wie auch Fressfeinde). Das war mutmaßlich der Schlüssel zu Empathie ("Was wäre wenn ich die andere Person wäre, wie würde ich handeln"). Die Daten aus anderer Wesen innenleben stammt aus Kommunikation.
Du schreibst über etwas banales so, als wäre es eine tiefgreifende Erkenntnis. Haha
Lumen hat geschrieben: Und Religionen sind vermutlich auch im Zuge dessen entstanden, indem komplexe aber folgenschwere Ereignisse als Akteure gedacht wurden ("Wettergott"), also indem die mentalen Bordmittel auf Dinge angewandt wurden,
"es wurde etwas als etwas gedacht" ... guter Ausdruck ist das nicht.
Lumen hat geschrieben: die eben nur scheinbar einem Plan folgen. Die nächste Komponente wäre dann das Vermitteln des Erlernten, wo wir bei Narration/Geschichtenerzählen und Lernen sind. An der Stelle entstehen Geschichten die wie Beispiele sind (also Regeln veranschaulichen und die Rückübersetzung in Modelle erleichtern) und im Prinzip auf Empathie basieren. Da irgendwo kommt dann Moral und Ethik wie du es verwendest ins Spiel.
Diesen Zusammenhang könntest du auch weglassen so ungenau beschrieben wie du das hast. Das Wort irgendwie gehört in keine wissenschaftliche Arbeit, geschweige denn in einen Aufsatz im Fach Deutsch. Das eine hat irgendwie etwas mit dem anderen zu tun. Da wird deine Ahnungslosigkeit deutlich. Mäuseschwanz und Rattenzunge und fertig ist der Hexentrunk. haha
Lumen hat geschrieben:Nun zu deinem Raum und Füllungs Prinzip. Verschiedene Gesellschaften und Religionen haben andere Regeln entwickelt, die sie für sinnvoll hielten.
"... die sie für sinnvoll hielten", nette Behauptung. Es könnte genauso gut sein, dass sie sie für sinnlos hielten, damit andere verdummt werden und die Erkennenden was sinnvoll ist, als Sieger hervorgehen bei Anwendung des Textes.[/quote]
Lumen hat geschrieben:Stell dir vor, du bist ein Pixel und gehst von oben nach unten auf diesem
Gradienten entlang. Jeder folgende Pixel ist nur leicht anders. Im Mittelalter würdest du kaum die obere Kante (Weiß) mit der unteren Kante (Schwarz) gleichzeitig sehen.
Und was willst du damit sagen?
Lumen hat geschrieben:Vegetarier und Tierschützer passt zusammen, und das ganze mit rebellisch Links-Radikalen Einschlag passt auch, weil unsere Gesellschaft eher auf Fleischkonsum aus ist und es lange Zeit als hoch exotisch galt, wenn man kein Fleisch essen wollte.
So wird ein Schuh draus. Es ist eher so, dass Dinge eher zusammenpassen, als dass es konsistent sein muss. Erst wenn man lange darüber nachdenkt und wenn man logisch-rational darüber nachdenkt, dann muss es konsistent sein.
Lumen hat geschrieben:Bin mir nicht ganz sicher, ob das etwas zum Thema beigetragen hat

passt schon