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Man soll das eine tun ohne das andere zu unterlassen

Verfasst:
So 26. Jul 2009, 21:12
von ChrisKiesl090676
Man soll da eine tun, ohne das andere zu unterlassen.
Barack Obama und die Demokraten sind für mehr Hilfe für die arme Bevölkerung besonders beim Gesundheitswesen. Er will das durch neue Steuern bei den Reichen finanzieren.
Andererseits ist er für die Abtreibung. Er soll sich mal überlegen, wenn er abgetrieben worden wäre, gäbe es ihn heute nicht. Will er das wirklich.
Die Republikaner sind gegen die Abtreibung, aber sie wollen den Armen nicht unter die Arme greifen und wollen dass die Reichen noch reicher werden. Die finanzielle Unterstützung durch den Staat bei Frauen, die wegen finanzieller Schwierigkeiten abtreiben wollen, sollte bei den Republikanern dann an vorderster Stelle stehen. Aber tun sie das?
Die Republikaner geben sich gerne christlich, aber die Unterstützung der Armen (Nächstenliebe) ist eines der wichtigsten Gebote der Christen.
Das Volk oder der Staat soll die Armen finanziell unterstützen und die Abtreibung unterlassen, dann haben beide Parteien christlich entschieden. Andererseits haben sie das eine getan und das andere unterlassen.
Barack Obama hat im Wahlkampf gesagt: „Yes, we can.“ Das steckt das Wort „Wir“ drinnen. Aber wie kann er das umsetzen, wenn das „Wir“ nicht funktioniert. Er kann das nicht umsetzen, wenn die Gegenseite gegen seine Pläne Sturm läuft. In dem Sinne hat er kein Wahlversprechen gebrochen, denn er hat nie gesagt „Yes, I can“ Er will, aber die anderen (Republikaner) wollen nicht. Bei den Auslandsbeziehungen und der Klimafrage wird man sehen, wie das „Wir“ funktioniert.
Re: Man soll das eine tun ohne das andere zu unterlassen

Verfasst:
So 26. Jul 2009, 21:28
von xander1
Yes we can ist einfach so ein Spruch über den ich mir keine Gedanken machen würde, weil das ein Politiker gesagt hat und die reden viel wenn der Tag lang ist, genauso wie Monotheisten.
Im Ganzen finde ich dieses Thema überflüssig, denn was interessiert uns die amerikanische Innenpolitk? Wir leben in Deutschland. Da wäre die französische Innenpolitk oder die polnische viel relevanter für uns Deutsche. Naja gut die amerikanische Außenpolitik sollte uns am ehesten interessieren, weil die Deutschen da immer mitziehen müssen wegen den ganzen internationalen Verträgen.
Ich finde einige Phrasen fehlen bei dir, so in etwa: "man sollte" "sie sollen" "man müsste" "er soll" "es ist wichtig" "sie haben entschieden" "sie sind für" "sie sind dagegen" "Nächstenliebe" "sie geben sich christlich"
Du solltest deine Texte mit solchen Phrasen weiter ausbauen!
Re: Man soll das eine tun ohne das andere zu unterlassen

Verfasst:
Mo 27. Jul 2009, 07:12
von Twilight
ChrisKiesl090676 hat geschrieben:Barack Obama und die Demokraten sind für mehr Hilfe für die arme Bevölkerung besonders beim Gesundheitswesen. Er will das durch neue Steuern bei den Reichen finanzieren.
Andererseits ist er für die Abtreibung. Er soll sich mal überlegen, wenn er abgetrieben worden wäre, gäbe es ihn heute nicht. Will er das wirklich.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Dass er Abtreibung unterstützt heißt doch nicht, dass so etwas auch rückwirkend geht.
Oder meinst du etwa, dass bei jeder Abtreibung der Gesellschaft ein potentieller van Gogh, Mozart oder Obama verloren geht? Das passiert genauso bei jeder Entscheidung, beim Sex zu verhüten oder noch schlimmer: keinen Sex zu haben!
Das muss man sich mal vorstellen! Jedesmal, wenn zwei Menschen keinen Sex haben, wird möglicherweise ein potentiell wertvolles Mitglied der Gesellschaft NICHT gezeugt
Das muss ich mir merken, wenn ich das nächste Mal eine Frau angrabe. Einfach mal an ihr Mitgefühl gegenüber der potentiellen Menschen appelieren.
Re: Man soll das eine tun ohne das andere zu unterlassen

Verfasst:
Mo 27. Jul 2009, 08:13
von Arathas
Mist, jetzt hast du das schöne Argument weggenommen, Twilight. Dabei wollte ich das doch auch schreiben. Menno.

Re: Man soll das eine tun ohne das andere zu unterlassen

Verfasst:
Mo 27. Jul 2009, 10:23
von stine
Da es wesentlich mehr Schulverweigerer, Alkoholiker oder Drogensüchtige, Arbeitsverweigerer und Faulis gibt, als Präsidentenanwärter in USA, ist die Wahrscheinlichkeit einen solchen zu verhindern weit größer.
LG stine
Re: Man soll das eine tun ohne das andere zu unterlassen

Verfasst:
Mo 27. Jul 2009, 11:53
von ostfriese
stine hat geschrieben:Da es wesentlich mehr Schulverweigerer, Alkoholiker oder Drogensüchtige, Arbeitsverweigerer und Faulis gibt, als Präsidentenanwärter in USA, ist die Wahrscheinlichkeit einen solchen zu verhindern weit größer.
Wobei es mich drängt hinzuzufügen, dass uns viel erspart geblieben wäre, wenn die Mütter gewisser US-Präsidenten und -Vizepräsidentinnenanwärterinnen abgetrieben hätten...
Re: Man soll das eine tun ohne das andere zu unterlassen

Verfasst:
Mo 27. Jul 2009, 14:39
von Twilight
Arathas hat geschrieben:Mist, jetzt hast du das schöne Argument weggenommen, Twilight. Dabei wollte ich das doch auch schreiben. Menno.

War mir ein Vergnügen. Nein wirklich. So etwas zu schreiben macht Spaß.
@ChrisKies090675:
„Yes, I can“ heißt übrigens "Ja, wir können" oder frei nach Bob: "Ja, wir schaffen das!"
Es heißt nicht "Ja, wir wollen", sondern nur, dass die grundsätzliche Fähigkeit gegeben ist, eine Änderung herbeizuführen.
Genügend Leute, die einen um "Change" anbetteln gibt es ja auch. Nicht nur in den USA.
Re: Man soll das eine tun ohne das andere zu unterlassen

Verfasst:
Mo 27. Jul 2009, 15:11
von xander1
Bemerkenswert ist ja auch, dass es bei so einem Wahlkampf fast gar nicht um Inhalte geht sondern nur um solche Phrasen wie "Change" , "Yes, we can" und so Kram. Ich meine beides finde ich gut, aber dass man Wahlkampf so machen muss, um erfolgreich zu sein ist schon wieder naja .... Man muss ja die Masse erreichen und von denen ließt sich niemand das Wahlprogramm durch.
Re: Man soll das eine tun ohne das andere zu unterlassen

Verfasst:
Mo 3. Aug 2009, 20:00
von Sinuhé
Na, na, ostfriese, so eine Blaphemie !
Also nehmen wir mal an, die Mama Bush hätte abgetrieben. Und wer, bitteschön, hätte dann den Fundis in Gods own country helfen sollen, das Reich des Bösen bekämpfen und die Welt missionieren sollen, he, wer? Und wer hätte der Welt erklären können, daß der größte Philosoph, der je gelebt hat, Jesus Christus heißt? Wo hätten wir solche Erkenntnisse herbekommen können? Ganz zu schweigen vom Zugang zu den irakischen Ölquellen, der nur durch einen intelligenten Trick möglich wurde, den böswillige Neider Lüge nennen. Daß dabei ein paar Kulturgüter verschwanden, das sind Kollateralschäden. Ganz zu schweigen davon, wo unsere deutschen Soldaten ihren Mut beweisen sollten, wenn wir unter Führung Amerikas nicht darangegangen wären, zuerst mal im rückständigsten Hindukusch den Stämmen Demokratie aufzupfropfen, statt in Afrika die korrupten Regime zu bekämpfen oder vor der Haustür der USA in Lateinamerika für mehr Wohlstand zu sorgen durch Abbau von Handelsbarrieren. Nein, nein, das war schon Gottes vorausschauende Weisheit, die die Mama Bush und ihr Baby beschützte. Nur die Menschen, die haben jetzt den Salat. Oder das Opium. Wächst eigentlich Salat in Afghanistan?
Viele Grüße aus Absurdistan.
Re: Man soll das eine tun ohne das andere zu unterlassen

Verfasst:
Di 4. Aug 2009, 18:45
von Sappy
xander1 hat geschrieben:Bemerkenswert ist ja auch, dass es bei so einem Wahlkampf fast gar nicht um Inhalte geht sondern nur um solche Phrasen wie "Change" , "Yes, we can" und so Kram. Ich meine beides finde ich gut, aber dass man Wahlkampf so machen muss, um erfolgreich zu sein ist schon wieder naja .... Man muss ja die Masse erreichen und von denen ließt sich niemand das Wahlprogramm durch.

Da hast du absolut Recht! Konnte man ja z. B. gut sehen, als Obama in Berlin war und seine Rede gehalten hat. Alle waren total begeistert von diesem sympathischen Typ, der mit seinen Worten alle mitgerissen hat. Nur blöderweise haben die meisten seine Worte überhaupt nicht verstanden und ich glaube sie haben sich auch nicht ernsthaft darum bemüht, denn schließlich stand da ja der (zukünftige) erste farbige Präsident der U.S.A. Es machen sich einfach nicht genug Menschen die Mühe hinter Fassaden zu blicken und das ist auch bei Poliktern so (das sind ja auch Menschen

) Und ich denke mal in der Politik lässt sich das gut ausnutzen.