Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon Darth Nefarius » Di 24. Jan 2012, 13:05

Wie kann man sich da Stiftung schimpfen? Das ist ja weniger als Nichts!
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon mat-in » Di 24. Jan 2012, 13:15

Ohne die Stiftung wäre es noch weniger :(

Ich bin schon ganz froh das es überhaupt solche Bemühungen gibt.
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon webe » Di 24. Jan 2012, 15:28

Dies sollte man so sagen und schreiben dürfen:

Sicherlich haben die Kirchen mehr Kapital, doch auch über die Staatshaushalte bekommen sie erhebliche Finanzspritzen: Die Bundesländer im Einzeln plus der Bundesstaat, dazu Gehälterzahlungen von Bischöfen, Lehramtsinhaber, Religionslehrer und die Subventionen für die kirchlichen Unternehmungen. Kommt ein grosser Schattenhaushalt zusammen, der von den Parteien und ihren Politiker hingenommen wird. Dieser steht nicht in den Sparzielen jeweiliger Regierungen, ob grün, ob rot, gelb oder schwarz. Selbst der Kindesmissbrauch konnte ihm nichts anhaben.

Die Stiftung finde ich in Ordnung, sie macht gute Arbeit und ist ein wichtiges Agiermittel gegen religiöse Verdummung und Ausbeutung im grossen Stil. Schade das die Brights nicht mit ihr zusammenarbeiten, auch Forenmässig. Oder gibt es doch eine Zusammenarbeit?

Ich unterstelle mal, die atheistischen Organisationen sind wählerisch und sprechen meistens nur akademisches Klientel an, während die Religiösen sich allen Schichten offen halten. Somit hat sie auch eine entsprechende Breite in der Bevölkerung erreicht.

In der DDR war die Religion unterdrückt, ungefördert- ausser der Merkelfamilie, da behaupten böse Zungen, ob denen ihre Gottheit die für die sogenannten IM´s war, ( in Anspielung auf die Altvölker ihre speziellen Gottheiten für bestimmte Anlässe, Bereiche hatten, wie Krieg, Ernte, Fruchtbarkeit unsw.), weil in jenem Staat Geistliche und ihre Familie nicht solche Priviilegen hatte, das ihre ihre Kids studieren, zuweilen sogar in der UdSSR, durften. Vielleicht gibt es neben einem Fall noch einen intertessanten Fall Merkel!

Jedenfalls ist durch das Verhalten des damaligen Staates die Religion nicht so beim Volk angekommen, wie in der BRD. Wenn es hier gelingen würde, den Staat zur Religionsneutralität, und keine Förderung, würden die Kirchen erheblich an Macht verlieren.

Es geht also nicht darum, den Religiösen einen Maulkorb zuverpassen, denn solches passt nicht in unser Demokratieverständnis, sondern die überhebliche Macht der Religionsverbände zurück zuschrauben und ihnen wieder sie auf ihren heiligen Boden zurückzuführen, hinein in ihre Gebetstempel und heraus aus der Politik und dem öffentlichen Haushalt!
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon Darth Nefarius » Mi 25. Jan 2012, 14:59

webe hat geschrieben:Es geht also nicht darum, den Religiösen einen Maulkorb zuverpassen, denn solches passt nicht in unser Demokratieverständnis, sondern die überhebliche Macht der Religionsverbände zurück zuschrauben und ihnen wieder sie auf ihren heiligen Boden zurückzuführen, hinein in ihre Gebetstempel und heraus aus der Politik und dem öffentlichen Haushalt!

Genau das würden sie aber als Maulkorb ansehen, schließlich haben sie aus ihrer Position heraus recht, da haben sie quasi die Pflicht, uns Verdammten damit zu belästigen! In dieser Frage gibt es keine Grauzone, wenn man Säkularismus betreibt, oder es vorhat, ist man kein Freund der Religion, umgekehrt wird ein religiöser Mensch kaum die Zurückhaltung seiner Wahrheit akzeptieren, Gott ließe sich nach deren Logik ja nicht aus dem Staat raushalten, das geht in so einen Kopf nicht rein.
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon Pete » Do 26. Jan 2012, 05:56

Erst mal muss man das Ganze realistisch sehen:

Wenn in einer Demokratie die Mehrheit Christen sind, so werden die Entscheidungen und Wahlausgänge christlich mit geprägt sein.
Etwas anderes ist es jedoch wie viel Macht den Kirchen selbst eingeräumt wird.

Im Christentum selbst ist (Lehre) ist der Laizismus kein Problem. Jesus sagt "Gib dem Kaiser was des Kaiser ist und Gott was Gottes ist" Auch Paulus schreibt davon, dass sich die Christen dem Staat unterordnen sollen und geht noch weiter wenn er sagt "Suchet der Stadt Bestes"

Aber noch mal zum Eingangsposting.
Natürlich sind mysthische Erlebnisse Fakt. Das ist auch nicht das Problem. Selbt Atheisten/Brights können ja mysthische Erlebnisse haben. Diese Erlebnisse sind nicht das Problem, sondern die Schlussfolgerungen. In etwa "Weil ich das selbst erlebt habe muss es wahr sein! Du hast es zu glauben" Es ist doch so, dass das "ozeanische Gefühl" weit verbreitet ist. Man erreicht es durch Meditation, intensive Beschäftigung mit einer Religion oder auch ganz einfach ohne es zu Wollen bei eintöniger Arbeit - z.b. Unkrautzupfen. Wenn man es hat, meint man alles verstehen zu können, Eins zu sein mit allem. Ist man von vornherein ein religiöser Mensch sieht man das als Beweis für die Richtigkeit seiner Religion. Und da wirds dann kritisch.
Denn wie gesagt: Jeder kann dieses ozeanische Gefühl haben, es ist völlig unabhängig von Religion oder Weltanschauung. Das menschl. Gehirn ist nun mal so angelegt, dass wir "es erfahren" können.

In so fern können wir den Menschen diese Erfahrungen nicht absprechen, jedoch die Schlussfolgerungen der Menschen auf Grund dieser Erlebnisse können wir hinterfragen.

Z.B. hat jemand die mysthische Erfahrung gemacht "Jesus liebt mich!" - da bringt es rein gar nichts über das zu sprechen und es zu hinterfragen, er hat es so erlebt. Und nur wenn er ein kritischer Geist ist wird er sich selbst hinterfragen. Tut er es nicht, neigt er dazu dieses Erlebniss mit seinen anderen Erfahrungen und dem Gelesenen oder Gehörten zu koppeln und schließt daraus z.b. "Jesus hat mich gerettet" "Jesus will alle Menschen retten" "Jesus liebt alle Menschen und ich muss ihnen davon erzählen" - bis hin zum gefährlichen Gegenteil "Jesus ist der Gute, ich muss das Böse bekämpfen"

Diese Schlussfolgerungen können wir hinterfragen, das eigentlich mysthische Erlebnis aber nicht. Einem offenen Menschen können wir höchsten darlegen wir nach Erkenntnissen der Gehirnforschung es dazu kam.
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon stine » Do 26. Jan 2012, 08:24

Pete hat geschrieben:Selbt Atheisten/Brights können ja mysthische Erlebnisse haben.
Das wäre zu klären.
Wenn wirklich nur die Ausprägung des linken Frontallappens dafür verantwortlich ist, könnte es durchaus sein, dass der genetisch bedingt nicht bei allen Menschen die gleiche Ausprägung hat. Dann erzählt man den Blinden von der Farbe.

Pete hat geschrieben:Diese Erlebnisse sind nicht das Problem, sondern die Schlussfolgerungen.
Stimmt. Die Schlussfolgerungen widerrum sind kulturell vorgeleistet.

Prinzipiell könnte es sein, dass mit fortschreitender Technik bestimmte Hirnregionen mehr und andere weniger stimuliert werden und sich diese Veränderungen genetisch manifestieren. Der Mensch ist ein evolutionäres Wesen und damit ist auch seine Wahrnehmung immer wieder veränderbar.
Der Mensch selbst ist ein unverbesserlicher Zweckoptimist! Egal, wie sich die Welt um ihn herum verändert, er wird sich immer eine Erklärung zurechtbasteln.

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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon Pete » Do 26. Jan 2012, 08:53

stine hat geschrieben:
Pete hat geschrieben:Selbt Atheisten/Brights können ja mysthische Erlebnisse haben.
Das wäre zu klären.
Wenn wirklich nur die Ausprägung des linken Frontallappens dafür verantwortlich ist, könnte es durchaus sein, dass der genetisch bedingt nicht bei allen Menschen die gleiche Ausprägung hat. Dann erzählt man den Blinden von der Farbe.


Ich kann natürlich nicht mit Bestimmtheit sagen, dass ALLE Atheisten mysthische Erlebnisse haben können, aber für einen großen Teil trifft das sicher zu. Selbst Michael Schmidt-Salomon hatte bereits ein solches Erlebnis und war zunächst sehr verwundert über sich selbst...

Die Sache ist nur die, dass wir halt zumindest mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen können, dass also mysthische Erlebnisse nicht auf Grund von Religion oder von Göttern / Geistern geschehen, sondern auf Grund Hirnorganischer Vorgänge.

Natürlich wird es Unterschiede von Mensch zu Mensch geben wie intensiv dies wahrgenommen wird. Ebenso werde ich wohl nicht ausschließen können, dass es Menschen gibt, die solche Erlebnisse so gut wie gar nicht haben können. Jedoch wird bei den meisten Menschen diese Fähigkeit vorhanden sein und kann wie jeder andere Fähigkeit auch trainiert werden.
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon stine » Do 26. Jan 2012, 10:52

Pete hat geschrieben:...und kann wie jeder andere Fähigkeit auch trainiert werden.
Siehst du!
Das nennt sich Religionsunterricht :mg:

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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon Darth Nefarius » Do 26. Jan 2012, 14:51

stine hat geschrieben:
Pete hat geschrieben:...und kann wie jeder andere Fähigkeit auch trainiert werden.
Siehst du!
Das nennt sich Religionsunterricht :mg:

LG stine

Nein, der Religionsunterricht ist die Erziehung, wie diese erlebnisse gefälligst zu deuten sind, manche deuten auch nichts, wenn sie nichts zu deuten haben. Die Formulierung "mystisches Erlebnis" ist ein wenig unangebracht. Das Erlebnis ist, wenn man halbwegs objektiv darüber redet erstmal nur eine Art Phänomen, dass als "mystisch" erlebt werden kann, vom Subjekt. Dieses Attribut ist dem erlebenden Subjekt zuzuschreiben, per se ist dieses Erlebnis nicht mystisch, sondern rational und logisch zu erklären. Nebenbei denke ich, dass das Erleben dieser Wahrnehmungen als mystische nicht gleichmäßig verteilt erlebt werden, das hängt von der Grundeinstellung der Menschen ab. Ich habe soetwas nie, habe kein Bedürfnis danach, etwas nicht logisch erklären zu können. Es hängt vom Willen ab, wenn man Gespenster sehen will, sieht man sie irgendwann.
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon stine » Do 26. Jan 2012, 15:04

Es geht nicht ums "Gespenster sehen"!
Es geht darum, sich mit der Natur so verbunden zu fühlen, als wäre man eins (was man ja auch ist). Man spricht auch von einer transpersonalen Erfahrung.
Und du kennst das nicht? Bist du nicht viel draußen?
Du solltest mal deinen PC verlassen und vor die Türe gehen!

:wink: stine
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon Darth Nefarius » Do 26. Jan 2012, 15:13

stine hat geschrieben:Es geht nicht ums "Gespenster sehen"!
Es geht darum, sich mit der Natur so verbunden zu fühlen, als wäre man eins (was man ja auch ist). Man spricht auch von einer transpersonalen Erfahrung.
Und du kennst das nicht? Bist du nicht viel draußen?
Du solltest mal deinen PC verlassen und vor die Türe gehen!

Ich bin jeden Tag draußen, muss zur U-Bahn laufen, dann zur Fakultät. Ich kenne das nicht, ich bin ja nicht eins mit dem Baum, dem Gras, der Hundescheiße unter meinen Schuhen, ich bin ein anderes Objekt, mich mit ihnen "eins" zu fühlen wäre unsinnig, da ich es nicht bin. Die "Natur" ist nicht sehr einengend. Ich kann auch den Wohnblock, in dem ich mich befinde als Naturbestandteil betrachten, schließlich ist dessen Existenz nur durch die entsprechenden Ursachen und Gesetze möglich. Fühlst du dich mit deinem Wohnblock verbunden, oder meinst du da ganz naiv die Pflanzen und Tiere? :blush2:
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon webe » Fr 3. Feb 2012, 23:36

Stine:

Vielleicht sollte man wirklich vor die Tür gehen Richtung Stuttgart u dort mithelfen, der Stadt ihre Bäume abzusägen, um dann mit jenen pflanzlichen Korsos eins zuwerden?
Wir werden immer mit der Natur eine Einheit, wenn wir sie zerstören- od ist das nur ein verstören?

Hier ist es oft ratsamer, die Natur nicht aufzusuchen, weil ihre Zerstörrung einen nur wehmütig macht, depressiv.

Vielleicht wäre ein Besuch zur nächsten Kirche erfreulicher?
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon stine » Sa 4. Feb 2012, 11:03

Darth Nefarius hat geschrieben:Ich kenne das nicht, ich bin ja nicht eins mit dem Baum, dem Gras, der Hundescheiße unter meinen Schuhen, ich bin ein anderes Objekt, mich mit ihnen "eins" zu fühlen wäre unsinnig, da ich es nicht bin.
Das sind ja religiöse Gedankengänge! Wer hätte das gedacht, dass du dich als Mensch für etwas besonderes hältst.

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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon webe » Sa 4. Feb 2012, 23:16

Bright ist eine Bezeichnung, bei der mehrheitlich in dem unreligiösen Bevölkerungsteil kein Bezug,keine Identifizierung entsteht; dagegen kommt der Begriff Atheist eher an.
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon Nanna » Sa 4. Feb 2012, 23:36

Der hatte auch schon ein paar hundert Jahre mehr Zeit, sich zu verbreiten. Außerdem mag ich persönlich nicht immer auf dieses hilflose Prädikat "unreligiös", "gottlos" o.ä. reduziert werden. Das klingt, als hätte man eine Weltanschauung, die im wesentlichen auf Vitaminmangel beruhte...
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon Darth Nefarius » So 5. Feb 2012, 12:27

stine hat geschrieben:
Darth Nefarius hat geschrieben:Ich kenne das nicht, ich bin ja nicht eins mit dem Baum, dem Gras, der Hundescheiße unter meinen Schuhen, ich bin ein anderes Objekt, mich mit ihnen "eins" zu fühlen wäre unsinnig, da ich es nicht bin.
Das sind ja religiöse Gedankengänge! Wer hätte das gedacht, dass du dich als Mensch für etwas besonderes hältst.

Wieso besonders? Ich habe nur gesagt, dass ich nicht das gleiche wie Gras bin, daran ist Nichts religiös. Das x steht vielleicht mit dem y in Beziehung, sie sind aber deswegen nicht gleich eins.
Nanna hat geschrieben:Der hatte auch schon ein paar hundert Jahre mehr Zeit, sich zu verbreiten. Außerdem mag ich persönlich nicht immer auf dieses hilflose Prädikat "unreligiös", "gottlos" o.ä. reduziert werden. Das klingt, als hätte man eine Weltanschauung, die im wesentlichen auf Vitaminmangel beruhte...

Finde ich nicht, man kann auch "kettenlos" sein. Ich definiere mich gerade mit dem Wort nefarius, weil ich den Glauben als Last betrachte und mich als frei betrachte, wenn ich etwas "los" geworden bin. Ein Additivum ist nicht immer gut, die Verklärung, dass "+" gut und "-" schlecht ist, kann ich nicht teilen. Ist es etwa schön, wenn man auf sonstelche Krankheiten posititv getestet wird? Da bin ich lieber krankheitenlos.
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon Nanna » So 5. Feb 2012, 13:32

Ich war einfach immer schon ein größerer Fan von positiver Freiheit (Freiheit ZU etwas) als von negativer Freiheit (Freiheit VON etwas), wobei das natürlich kontextabhängig ist. Ich definiere mich einfach ungern darüber, was ich alles nicht bin, auch wenn Abgrenzungen natürlich auch Teil meiner Identität(en) sind. Das Schöne ist ja, dass das Geschmacksfrage bleiben kann und es jedem völlig freigestellt ist, wie er sich bezeichnen will.
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon webe » So 5. Feb 2012, 17:00

Hinter jedem Bild steht eine Gschichte, und es macht einen Unterschied, ob ich das Bild für mich behalten will oder vermarkten: Wenn mich das religiöse Gehabe in der BRD nicht störrt, der Einfluss u die Macht jener Richtung akzeptiere, ist eine Vermaktung, Änderung in diesem nicht für mich akut; wenn mir aber die religiöse Bedrängnis in Politik u Gesllschaft schlecht aufstösst u ich sie ablehne, dann muss ich mir Gedanken machen, wie so etwas zuverändern ist, es sei denn, ich belasse es beim Aufschrei.

Etwas zuverändern heisst, seine Meinung zuverbreiten, Gleichgesinnte zusuchen. Un hier fängt die Psychologie der Strategie an: Wie bewege ich mich, wie benenne ich mich, unsw.. Und hier haben die Religiösen ihre Richtung gefunden, zuweilen hatten sie immer Heimvorteile, wie Staats- u Knetenunterstützung.

Das liegt aber daran, dass selbst der Tellerwäscher bei den Religiösen sich zeitweise zum Millonär fühlen darf, wenn es auch nur eine Kurzdauer ist. Bei den atheistischen Bewegungen sollte er möglichst ein Mastertitel führen, was ihm seine fleissige Spülmaschine nie bescheren wird, aber trostpflaster: Jenes Klientel wird von seinen saubergespülten Teller speisen.
Diese Vorgenommenheit hat das Religiöse nicht offiziell, es verschleiert geschickt seine Günstlinge.
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon webe » So 5. Feb 2012, 17:05

Somit, wenn ich eine breite Masse erreichen will, ist die Bezeichnung nicht unwichtig. Wenn ich aber nur mich erreichen will, ist die Bennung unwesentlich.

Wie gesagt, Brigh halte ich für das Gewinnen von breiter Masse für ungeeignet, aber für einen phychologischen Zirkel-ähnlich dem Tabakkabinett unseres heissgeliebten Fürsten wohlwollend.

Anderseits bin ich froh, dass es die Bright gibt u hoffe auf ihr Wohlergehen!
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Re: Ist es falsch, sich Atheist/Bright etc. zu nennen?

Beitragvon mat-in » So 5. Feb 2012, 17:06

Der Begriff Atheist ist in vielen Ländern "extrem Vorbelastet", daher Brights... und ja, wir müssen mehr Werbung machen.
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