"typisch" Mann & "typisch" Frau

Re: "typisch" Mann & "typisch" Frau

Beitragvon stine » So 20. Mär 2011, 10:33

Ob Frauen emotionaler sind als Männer, weiß ich nicht, aber Frauen können ihre Emotionen besser zeigen. Sie "dürfen" das kulturell auch. Männer neigen dazu ihre Gefühle zu verstecken, mimen immer noch die "harten" Kerle.
Andererseits ist der "typische" Mann vielleicht auch weniger emotional als die "typische" Frau, weil das biologisch (die Nestpflege und Verantwortung betreffend) mehr Sinn macht.

:wink: stine
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Re: "typisch" Mann & "typisch" Frau

Beitragvon 1von6,5Milliarden » So 20. Mär 2011, 12:32

Besonders auch da ist die Frage nach dem Einfluss der Erziehung (weit gefasst) vermutlich doch recht groß.
Tendenziell dürften aber im Verlauf der Menschheitsgeschichte einige Emotionen für den Mann hinderlich gewesen sein, zumindest in stärkerer Ausprägung, wenn er erfolgreicher Krieger oder Jäger sein wollte bzw. Verteidiger sein musste (sollte).
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Re: "typisch" Mann & "typisch" Frau

Beitragvon Arathas » So 20. Mär 2011, 16:41

1von6,5Milliarden hat geschrieben:Tendenziell dürften aber im Verlauf der Menschheitsgeschichte einige Emotionen für den Mann hinderlich gewesen sein,(...) wenn er erfolgreicher Krieger oder Jäger sein wollte bzw. Verteidiger sein musste (sollte).


Da frage ich mich, wie lange der Mann schon Krieger oder Verteidiger sein musste - die Menschen haben sich erst innerhalb der letzten 5.000 - 10.000 Jahre so stark vermehrt, dass es überhaupt zu größeren Kriegen und Stammesfehden kommen konnte. Aber sind fünf bis zehntausend Jahre genug, dass diese Veränderungen so großen Einfluss auf unser Erbgut haben können? Das sind nur 250 - 500 Generationen grob geschätzt. Unser Gehirn in der jetzigen Form ist aber schon älter, so 100.000 Jahre, wenn ich momentane wissenschaftliche Erkenntnisse nicht falsch aus dem Kopf zitiere. Das hieße, dass zumindest der Jäger/Krieger/Verteidiger-Anteil nicht wirklich groß ist, der Fischer-und-Sammler-Anteil aber vermutlich größer ...
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Re: "typisch" Mann & "typisch" Frau

Beitragvon 1von6,5Milliarden » So 20. Mär 2011, 18:45

Verteidiger war schon der Vorfahre des Vorfahren des Vorfahren .... des Vorfahren des Menschens. Es ist bei rudel/gruppenbildenden Säugetieren mehr oder weniger durchgänig so. Nur in matriachalen sozialen Gruppen spielen die Männchen keine so große Verteidigerrollen.
Krieger in weiterem Sinn dürfte der Mensch und sein Vorfahre auch "schon länger" sein, zumindest wenn man annimmt, dass die heutigen näheren Verwandten des Menschen ihre teilweise als Krieg bezeichneten Raub- und Vernichtungszüge gegenüber fremden, konkurrierenden Gruppen von Artgenossen oder auch anderen, artfremden Affenpopulationen nicht auch erst seit kürzerem so betreiben.
Ich sehe daher da absolut kein Zeitproblem, trotzdem muss es nicht so sein.
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