Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon stine » Mi 29. Sep 2010, 15:52

Alexander Marguier hat das Lexikon der Gefahren herausgebracht.

Interessant, dass sich (jedenfalls einige von uns) die Menschen mehr vor Aliens fürchten, als vor der Eingabe falscher Tabletten im Krankenhaus.
Dabei ist das eine fast unmöglich und das andere fordert jährlich viele Todesopfer. Sind Urbilder der Auslöser dieser Ängste und warum passt sich der Mensch bezüglich der echten Gefahren nur so träge an seine Gegenwart an?

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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon 1von6,5Milliarden » Mi 29. Sep 2010, 16:36

Die Ängste des Menschen (aller Menschen) sind teilweise irrational.
Man hat Angst vor Burkaträgerinnen oder "Killerspiel"-Spielern, aber übersieht, dass im Straßenverkehr viel mehr Leute umkommen.
Man hat Angst (zugegeben, vermutlich (auch - "auch" bzgl. oben) von interessierter Seite geschürt) vor SARS, Schweinegrippe & Co., übersieht aber, dass jedes Jahr deutlich mehr Menschen an der "normalen" Grippe sterben.
Nein, Urbilder sind es nicht, aber Phantasie und einfach "Fremdes". Bekanntes meint man einschätzen zu können. Man hat (im Durchschnitt) schon tausende mal Tabletten genommen, sich in ein Auto gesetzt.
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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon xander1 » Mi 29. Sep 2010, 18:47

Angst ist ein sehr großes Thema, über das sehr viel geschrieben werden kann und sicher auch geschrieben wurde. Angst hat sicher auch eine Rolle in der Evolution gespielt. Schließlich ist Angst eines der ersten Emotionen die es gab, wie ich vor 15 Jahren mal in einem Buch gelesen habe.

Angst ist etwas, das viel mehr losgelöst ist von dem rationalem Urteil, als andere Emotionen, die sich leichter kontrollieren lassen.

Angst gibt es als Dauerzustand oder für einen Moment und es gibt verschiedene Psychische Krankheiten in denen es jeweils typische Erscheinungsbilder von Angst gibt.

Es gibt da z.B. wahnhafte Angst und Paranoia, Verfolgungswahn haben auch nicht wenige Menschen. Es gibt nicht wenige Angstpatienten mit ernsthaften Problemen.

Mit Angst kann man auch Menschen manipulieren, in denen man ihnen Ängste einredet, sie unter Druck setzt. Die Kirche arbeitet mit der Angst vor dem Satan und bietet die Rettung in Jesus an. Das ist der Klassiker unter den Manipulationen durch Angst würde ich fast meinen.
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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon Kurt » Mi 29. Sep 2010, 22:13

stine hat geschrieben:Interessant, dass sich (jedenfalls einige von uns) die Menschen mehr vor Aliens fürchten, als vor der Eingabe falscher Tabletten im Krankenhaus.


Bei einer Risikobewertung darfst du nicht nur die Eintrittswahrscheinlichkeit einbeziehen, sondern auch die Schadenshöhe. Bei einem falschen Tablettchen stirbt maximal einer, bei einer Alien-Invasion wird potenziell die ganze Menschheit ausgerottet.
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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon ganimed » Mi 29. Sep 2010, 23:14

In einem Video habe ich neulich diesen schönen englischsprachigen Beitrag gesehen, wo es unter anderem darum ging, dass Menschen Wahrscheinlichkeiten oft sehr falsch abschätzen. (Bin momentan zu faul, den Link zu suchen).

Aus dem Inhalt mit meinen eigenen Worten (ohne jede Gewähr auf Korrektheit):
Bekommt man folgende Frage: was ist wahrscheinlicher, im Park ein angeleintes Schwein oder einen angeleinten Hund zu treffen?
Jeder antwortet Hund.
Wie kommt man zu dieser Einschätzung? Man guckt in seinem Gedächtnis nach und zählt: wie oft habe ich bisher angleinte Hunde gesehen, wie oft Schweine.
In diesem Beispiel klappt der Algorithmus wunderbar. Beim Lottospielen führt das dagegen in die Irre. Wie oft las man in der Zeitung von Lottogewinnern? x-mal. Wie oft gab es ausführliche Berichte von Nicht-Lotto-Gewinnern? Noch nie. Also denkt man, es ist viel wahrscheinlicher zu gewinnen (als es in Wirklichkeit ist) und spielt (obwohl das Irrsinn ist).

Ich denke mir, dass dies zumindest auch ein Faktor ist, der zu irrationalen Risikoabschätzungen beiträgt. Man hat viel mehr Angst vor der Schweinegrippe (weil man viel mehr darüber liest und hört) als vor der normalen Grippe (über deren Opfer einfach nicht berichtet wird, weil es traurig und langweilig wäre).
Wenn dann kritische Journalisten wohlmeinend darauf hinweisen, dass die normale Grippe aber mehr Opfer fordert, dann hilft das nicht richtig. Mit dem Verstand registrieren wir diese Hinweise, aber hinter der Fassade gehen wir weiterhin nach dem oben genannten Gedächtnis-Zähl-Algorithmus vor. Das wäre zumindest meine Vermutung. Auch beim Lotto hat wohl jeder schonmal vorgerechnet bekommen, wie unendlich klein die Gewinnchancen mathematisch sind. Die emotionale Einschätzung zeigt sich davon aber leider sehr unbeeindruckt.
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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon xander1 » Do 30. Sep 2010, 04:31

@ganimed:

Wenn man dann noch bedenkt, wenn jemand regelmäßig Bild ließt oder überhaupt Nachrichten, dann bekommt er auch ein einseitiges Bild von der Welt, das auch nicht der Realität entspricht, denn es geschehen nicht nur Unglücksfälle.

Es fehlen eindeutig Nachrichten, die das Gute bringen, auch kleine Dinge, wie: Es gab Sonnenschein.
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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon stine » Do 30. Sep 2010, 06:23

Interessante Aspekte!
Die Ordnung der Ängste danach zu steigern, wieviele Menschen eine potentielle Gefahr beträfe ist genauso nachvollziehbabr, wie die Wahrscheinlichkeitsabschätzung nach Gehört/Gelesenem.

Ich glaube die prinzipielle Urangst ist die Angst vor dem Verlust des eigenen Lebens oder des Lebens naher Verwandter, voraus der Lebenspartner, der eigenen Kinder oder der Eltern. Auf dieser Urangst basieren alle weiteren Ängste. Alle Ängste sind sozusagen nur die Gründe für den Verlust dieser Leben. Dass wir Gefahren völlig falsch einschätzen ist mit Sicherheit unserer Medienwelt geschuldet. Eigene Erfahrungen gibt es zwar, werden aber in der Regel nicht so ernst genommen, weil man seine eigene Einschätzung nicht so wichtig nimmt, wie die der professionell Wissenden.
Ich persönlich schätze die Gefahr, dass ein Baby an trockenen Keksbröseln ersticken kann höher ein, als die Wahrscheinlichkeit dass das Kind entführt und missbraucht wird. Die Angst vor zweiteren ist aber den Müttern präsenter.

Mit Sicherheit profitieren Versicherungsanstalten von den geschürten Ängsten. Allen voran die Hausratversicherung! :mg:

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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon 1von6,5Milliarden » Do 30. Sep 2010, 07:31

stine hat geschrieben:Dass wir Gefahren völlig falsch einschätzen ist mit Sicherheit unserer Medienwelt geschuldet.
Nein. Dies liegt in der Natur der Beschränktheit des menschlichen Geistes. Dass die Medien diese Beschränktheit auch noch füttern, hat aber damit (der echten Ursache) wenig zu tun.
Jeder der eine gefährliche Arbeit oder ein gefährliches Hobby hat, weiß (oder sollte wissen), dass es gefährlich ist und "unaufmerksame" Routine höllisch ins Auge gehen kann. Es liegt in der Natur des Menschen Gefahren schwer richtig einschätzen zu können. Die Medien und Religionen spielen nur unbewusst oder bewusst damit, sie nutzen es aus (bei den Medien nicht immer auf dieses Ziel ausgerichtet).
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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon stine » Do 30. Sep 2010, 08:17

1von6,5Milliarden hat geschrieben:
stine hat geschrieben:Dass wir Gefahren völlig falsch einschätzen ist mit Sicherheit unserer Medienwelt geschuldet.
Nein. Dies liegt in der Natur der Beschränktheit des menschlichen Geistes.
Ich finde, das widerspricht sich nicht.

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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon 1von6,5Milliarden » Do 30. Sep 2010, 08:55

Der Mensch hat und hatte auch irrationale Gewichtung der Gefahren ohne das bewusste oder unbewusste Schüren der Ängste durch die Medien (z.B. Kindesentführung) oder Religionen (Hölle).
Wäre diese "menschliche" Anlage nicht vorhanden, könnten Medien und Religionen sich ihrer nicht bedienen. Insofern ist es kein Ausschluss, aber die Grundursache ist eher wohl "prähistorisch".
Schuld haben wohl "alle", also die menschliche Natur und diejenigen, die dies bewusst oder unbewusst ausnutzen. Und bei den westlichen Medien glaube ich weniger, dass sie als echtes Ziel haben Ängste zu schüren (in der Zeit nach dem kalten Krieg), die nutzen dies - wenn vorsätzlich und nicht nur aus Dämlichkeit - nur für Umsatz/Marktanteil aus. Bei Religion, Politik, Wirtschaft (z.B. Pharamaindustrie) und anderen Interessensgruppen (die sich natürlich auch der Medien bedienen) ist dies u.U. schon anders.
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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon stine » Do 30. Sep 2010, 09:14

Nja, die Religionen schüren zwar auch, bieten aber wenigstens eine zugehörige Lösung an! :lachtot:

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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon 1von6,5Milliarden » Do 30. Sep 2010, 09:31

Die Lösungen der anderen sind aber auch ebenbürtig: "Ausländer raus", "Tamiflu", "Überwache dein Kind vollständig per Handyortung" etc.
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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon stine » Do 30. Sep 2010, 09:40

Stimmt.
Wo du recht hast, hast du recht!

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Re: Ängste, Urängste, echte Gefahren?

Beitragvon stine » Do 18. Nov 2010, 07:56

Werden Ängste bewusst geschürt oder gibt es tatsächlich ständig die latente Gefahr im nächsten Zug in die Luft gesprengt zu werden?
Wie geht ihr mit der Terrorangst um?

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Re: Ängste, Urängste, echte Gefahren?

Beitragvon 1von6,5Milliarden » Do 18. Nov 2010, 14:45

stine hat geschrieben:Werden Ängste bewusst geschürt
ja
stine hat geschrieben:oder gibt es tatsächlich ständig die latente Gefahr im nächsten Zug in die Luft gesprengt zu werden?
ja
stine hat geschrieben:Wie geht ihr mit der Terrorangst um?
Mit was?
Ist mir zuhause noch nicht begegnet.
Lies dazu auch mal http://www.sueddeutsche.de/politik/inne ... -1.1025146
Herr Prantl unterstellt hier Innenminister de Maizière eventuell (= genaues weiß man nich) gegenüber Scharfmacher und Vorgänger Schäuble möglicherweise tatsächlich eine konkrete Warnung zu haben. Vielleicht gibt es aber nur sehr bald was anderes schlechtes zu vermelden, was "untergehen soll".
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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon ujmp » Do 18. Nov 2010, 15:46

Hier gab es schon mal eine interessante Diskussion: Sicherheit oder Freiheit? (Philosphisches Quartett, ZDF). Der polemische Titel entspricht der Meinung von Sloterdijk. Er konnte sie aber m.E. nicht glaubwürdig gegen Schilys Sicht vertreten, der das etwas nüchterner beurteilte.
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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon Zappa » Do 18. Nov 2010, 16:47

Ich denke man muss vor allem Angst von Furcht trennen.

Furcht ist ein Aversionsgefühl vor bestimmten Dingen/Ereignissen. Sie ist evolutionär älter, sitzt tiefer in uns drin. Furcht vor Spinnen z.B.

Angst ist ein übergeordnetes emotionales Konzept und deswegen anfälliger für Irrungen (es gibt Angststörungen, aber keine Furchtstörungen) und leichter beeinflussbar, da teilweise über emotionale Funktionen gesteuert. Die Rolle der Angst stelle ich mir so vor, dass Individuen, die neugierig sind und ihre Welt erkunden, ein flexibles Warnsystem für potentiell gefährliche Situationen schaffen mussten. Angst ist also fundamental nicht so starr wie Furcht (die man nicht wegdiskutieren, sondern nur verhaltenstherapeutisch abmildern kann), das macht ihren Reiz, aber auch ihre Gefahr aus.

Zum Tablettenproblem: Du hast natürlich vollkommen Recht, das rational Tabletten wesentlich gefährlicher sind als Haie oder Aliens. Aber emotional fühlen sich Patienten im Krankenhaus oder in der Praxis offenbar behütet, entwickeln dort also weniger Angst. In fremder bzw. potentiell feindlicher Umgebung (bodenlose See, Weltraum, Dunkelheit) arbeitet unser Gehirn immer im "Gefahrmodus", ist also angstanfälliger.
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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon 1von6,5Milliarden » Do 18. Nov 2010, 16:55

"Furcht" vor Spinnen ist (falsch und) eine Angststörungen und sie ist eher nicht tief in uns drinnen, eher wohl nur eine Kultur.
Arachnophobie = Angst vor Spinnen.
Furcht wäre ja auch rational, Spinnenangst ist sicherlich nicht rational.
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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon Zappa » Do 18. Nov 2010, 17:11

Ich glaube hier wird eher der Begriff Angst falsch verwendet. Es gibt in der Tat phobische Störungen die aus der konkreten Furcht Angsttörungen entstehen lassen.

Zum Unterschied Furch/Angst: http://de.wikipedia.org/wiki/Furcht

Mir kam es aber vor allem darauf an, dass Angst ein emotionales Konzept ist, dass sich seine Auslöser suchen kann. Furcht ist da eher konkret, behafteter und "angeboren".
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Re: Ängste, Urängste, falsche Gefahren

Beitragvon 1von6,5Milliarden » Do 18. Nov 2010, 17:13

Zappa hat geschrieben:Zum Unterschied Furch/Angst: http://de.wikipedia.org/wiki/Furcht
Eben. Es gibt keine Furcht (rational) vor Spinnen, nur Angst (irrational).
Und Angst vor Spinnen ist eher nicht angeboren, warum sollte sie auch.
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